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Wanderung

Sandbornwiesen und Wiedehorst (Sv 2)

Wanderung · Weserbergland
Verantwortlich für diesen Inhalt
Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V. Verifizierter Partner  Explorers Choice 
Karte / Sandbornwiesen und Wiedehorst (Sv 2)
0 150 300 450 600 m km 1 2 3 4 5 6 7 8

Waldgasthof Abbecke (305 hm)- Sandbornhütte (325 hm) – Jagdhütte (355 hm) – Abzweigung Farrenplätze (425 hm) – Schutzhütte Wiedehorst (386 hm) – Waldgasthof Abbecke

 

8,1 km
2:09 h
152 hm
152 hm

Autorentipp

Sehenswertes : ausgedehnte Fichtenwälder, Sanddornwiesental, Wiedehorster Buchenrevier, Abbecker Bach
outdooractive.com User
Autor
Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V.
Aktualisierung: 10.02.2017

Höchster Punkt
427 m
Tiefster Punkt
298 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Ausrüstung

festes Schuhwerk, Selbstverpflegung aus Rucksack

Weitere Infos und Links

Solling-Vogler-Region im Weserbergland
Touristikzentrum
Lindenstraße 8
37603 Holzminden/ Neuhaus
Tel.: 05536/ 96097-0
info@solling-vogler-region.de
www.solling-vogler-region.de

Start

Abbecke (303 m)
Koordinaten:
Geographisch
51.751060, 9.642462
UTM
32U 544349 5733546

Ziel

Abbecke

Wegbeschreibung

Wir starten vom Parkplatz des Waldgasthofes in Abbecke. Wenige Meter in Richtung Sievershausen bewundern wir ein neu errichtetes Fachwerkhaus, das ausschließlich mit ökologischen Materialien errichtet wurde. Wir kehren zurück zum Gasthaus und biegen am Ortsschild an einer mächtigen Eiche rechts ab in einen Forstweg, der von mächtigen Fichten gesäumt wird. 300 Meter weiter tritt links der Wald zurück und der Blick wird frei auf die hier beginnenden Sandbornwiesen. Unten erkennen wir den Abbecker Bach und die Abbecker Wassergewinnungsanlage, die u. a. von zwei Brunnen gespeist wird. Wir wandern nun auf dem gut ausgebauten Sandbornweg, links vom Abbecker Bach in den Wiesen und rechts von ausgedehnten Fichtenbeständen unterschiedlichen Alters begleitet, für über 2 km das romantische Tal aufwärts. Nach 1200 m, kurz bevor die Sandbornwiesen von einem dichten Fichtenbestand abgelöst werden, lädt uns die 1974 errichtete Sandbornhütte zu einer Rast ein. Hütte wie auch Terrasse, die einen herrlichen Blick hinunter ins Tal bieten, sind ganzjährig geöffnet. Gut erholt geht es zunächst durch den dunklen Nadelwald weiter bergauf. Nach 430 m endet der Fichtenbestand und das Sandbornwiesental präsentiert sich jetzt in seiner früheren Nutzungsart: alleinstehende mächtige Laub- wie auch Nadelbäume verleihen den früheren Huteweiden einen parkähnlichen Charakter. Unser Weg führt weiterhin berg-an; nach knapp 400 m, wieder kurz vor beginnendem Fichtenwald, stoßen wir auf die geschlossene Jagdhütte der Niedersächsischen Landesforsten und dem Notfalltreffpunkt NOM 237. Hier verlassen wir die Sandbornwiesen und tauchen nun in ein weit ausgedehntes Fichtenrevier ein. Mit zunehmender Steigung wandern wir nun für ca. 2,3 km hinauf zu den Farrenplätzen. Immer wieder beeindrucken einzeln stehende, geheimnisvolle Buchen, die teilweise bizarr verfal len sind, und sich gegen die alles beherrschenden Nadelbäume ver zweifelt zu wehren scheinen; irgendwie erinnern sie an sagenhafte Waldbewohner. Wir wandern das Tal weiter hinauf; zunächst geradeaus, dann hinter einem Linksbogen stoßen wir nach 1,9 km östlich des Forstreviers Farrenplätze auf eine Waldstraße, die rechts nach Silberborn bzw. Neuhaus führt; mit 426 Höhenmetern ist hier der höchste Punkt unserer Wanderung erreicht. Wir biegen links ab und beginnen den langen Abstieg hinunter nach Abbecke. Erst jetzt beginnen auf der rechten Seite des Wegs die Buchen die weit ausgedehnten Fichtenbestände abzulösen; je weiter wir hinunter wandern, desto mehr beherrschen die Rotbuchen unterschiedlichsten Alters den Wald. Hier zeigt sich ein Stück Waldgeschichte: Der Solling war im frühen Mittelalter ein reiner Buchenwald. Durch die später einsetzende intensive Bewirtschaftung, u. a. wurden Unmengen an Brennholz für die vielen Glashütten benötigt, kam es zu dramatischen Waldverlusten. Mit der Anpflanzung von schnell wachsenden Fichten versuchte man die Verödung zu kompensieren und die Nachfrage nach Holz weiter zu befriedigen. Heute versuchen die Landesforsten nach und nach den Rotbuchen wieder ihr „altes Recht“ zurückzugeben. Wir wandern weiter abwärts; nach gut 1,5 km entdecken wir wieder die Sandbornwiesen, die zwischen den Buchenstämmen links unten im Tal zu erkennen sind. 400 m weiter treffen wir auf die Wiedehorst-Hütte. Nach kurzer Rast wandern wir links weiter hinab zunächst wieder durch Nadel-, dann durch Buchenhochwald; rechts geht es zum weit entfernten Töpferdorf Fredelsloh. Nach ca. 1,3 km beginnt unser Weg direkt an den Sandbornwiesen entlang zu führen. 300 m weiter, rechterhand liegt ein wüst gefallener Buntsandsteinbruch, treffen wir auf die Uslarsche Straße, die von rechts oben aus dem Ilme-Tal kommt und links weiter nach Abbecke führt. Wir folgen der Straße, überqueren den Abbecker Bach, rechts liegt ein verträumter Ententeich, und erreichen nach kurzem Anstieg und wenigen Metern den Start- bzw. Zielpunkt unserer Wanderung, den Parkplatz des Waldgasthofes in Abbecke.

Anfahrt

Von Uslar aus folgen sie der L 548 und biegen nach ca. 7,5 km links ab und dann sofort wieder rechts Richtung Abbecke. Nach ca. 2 km biegen Soe erneut rechts ab in Richtung Abbecke. Von Holzminden aus folgen Sie der B 497 (Pipping) ca. 7,5 km und biegen dann links ab auf die K 60. Anschließend geht es geradeaus weiter auf Holzmindener Str. und Angerstr. bevor sie links abbiegen auf die L 549 (Dasseler Str.). Nach ca. 3,5 km biegen Sie rechts Richtung Silberborner Str. ab und verlassen die L 549. Nach ca. 5 km biegen sie rechts ab auf die K 513 und folgen dieser bis Abbecke.

Parken

Waldgasthof Abbecke
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


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Strecke
8,1 km
Dauer
2:09 h
Aufstieg
152 hm
Abstieg
152 hm
Rundtour

Statistik

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Höchster Punkt
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