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Wanderung

Eco Pfad Burgen Museen Wasser Gieselwerder

Wanderung · Solling-Vogler-Region
Verantwortlich für diesen Inhalt
Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V. Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Mühlenplatz in Gieselwerder
    / Mühlenplatz in Gieselwerder
    Foto: Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V.
0 150 300 450 m km 1 2 3 4 5 6 "Wasser bergauf"

Museumsreicher Rundwanderweg in Gieselwerder.

 

leicht
6,5 km
2:49 h
99 hm
99 hm

Der Eco Pfad Burgen Museen Wasser Gieselwerder begleitet Sie bei der Erkundung des Ortes. Er spannt den Bogen vom Mittelalter, in dem die beiden Burgen und die Furt durch den Fluss wichtige und umkämpfte Stützpunkte an der Weser darstellten, bis zur -Schifffahrt und Flößerei im letzten Jahrhundert. Ein besonderes Augenmerk verdient der historische Ortskern mit seinen stattlichen Fachwerkhäusern.

Der gesamte Eco Pfad Burgen Museen Wasser Gieselwerder ist rund 6 km lang. Wenn Sie nur einen Spaziergang unternehmen möchten, können Sie ihn über die Neustadtstraße auf 4 km abkürzen. Nehmen Sie sich auf jeden Fall Zeit für die Museen am Weg. Sie bieten Interessantes und Erlebnisse für Groß und Klein.

Autorentipp

Die weiträumige Ausstellung des Freilichtmuseums Mühlenplatz zeigt Mühlen, Schlösser, Burgen, Kirchen und ­historische Rathäuser im Maßstab 1:25 bzw. 1:40.

outdooractive.com User
Autor
Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V.
Aktualisierung: 22.11.2018

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
203 m
Tiefster Punkt
105 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Ausrüstung

festes Schuhwerk, Selbstverpflegung aus Rucksack

Weitere Infos und Links

Solling-Vogler-Region im Weserbergland
Touristikzentrum
Lindenstraße 8
37603 Holzminden/ Neuhaus
Tel.: 05536/ 96097-0
info@solling-vogler-region.de
www.solling-vogler-region.de

Start

Parkplatz Tanzeplatz Gieselwerder (108 m)
Koordinaten:
Geographisch
51.599130, 9.550885
UTM
32U 538155 5716597

Ziel

Parkplatz Tanzeplatz Gieselwerder

Wegbeschreibung

Wir starten am beeindruckenden Rathaus im Burghof. 1240 wurde hier eine kleine Wasserburg, die u. a. als Amtssitz der Herren von Werder diente, errichtet; heute sind nur noch Mauerreste zu erkennen. Das historisch nachempfundene Rathaus wurde erst 1914 erbaut. Im Burghof informiert uns ein Modell, wie die Burg im 15. Jahrhundert ausgesehen haben könnte. Wir verlassen den Burghof und wandern auf der Straße In der Klappe am Freibad vorbei bis zum Ortsende. Hier erinnert eine ECO-Tafel an den ehemaligen Ort Rypoldessen, der schon 1409 wüst gefallen, d. h. von den Bewohnern aufgegeben und verlassen worden war. Hinter der Wüstung liegt das Naturschutzgebiet Weseraltarm; ein Fischschonbezirk, in dem sich vornehmlich Graureiher, Enten, Teichrallen und Eisvögel aufhalten. Wir verlassen die Straße kurz vor der Feldmark, biegen rechts ab und laufen leicht steigend die Jahnstraße bis zur Meierhofstraße hinauf. Hier halten wir uns rechts und biegen an der nächsten Kreuzung links ab in die Mühlenbachstraße. Weiter geht es hinauf bis zur Bergstraße, in die wir rechts einbiegen. Die Sackgasse endet in einem Wendekreis, von dem links eine Treppe hinauf zur Gottstreuer Straße (Bundestraße B80) führt. Wir halten uns erneut rechts und folgen der stark befahrenen B80, bis rechts die Straße Zum Keller abzweigt. Wir überqueren hier die B80 und betreten auf der gegenüberliegenden Straßenseite eine Forststraße, die uns hinein in den Reinhardswald führt. Wir halten uns rechts und wandern auf der gut ausgebauten Waldstraße unterhalb des Mühlenkopfes knappe 600 m parallel zu B80. Dann biegt ein unscheinbarer Forstpfad links ab; nach wenigen Metern Anstieg stoßen wir auf ein kleines Plateau. Hier befand sich früher der Mühlteich, der als Pufferspeicher die damals unten in Gieselwerder sich befindende Getreidemühle Quentin/Damm permanent mit Waser versorgte. Wer genau hinschaut, wird auch noch den Mühlgraben entdecken, der Teil des Bewässerungssystems zur Mühle an der Neustadtstraße war. Wir folgen nun dem Pfad, der parallel zum alten Graben zu einer Sehenswürdigkeit führt. Rund 30 m bevor wir diese erreichen, füllt sich das bis hier trocken gefallene Bachbett mit Wasser; wir haben „Wasser bergauf“ erreicht. Es handelt sich hier um eine optische Täuschung. Wenn wir die Landstraße L673 überqueren, erkennen wir von der gegenüberliegenden Straßenseite, dass der Wassergraben ein geringes Gefälle hat, während die benachbarte Landesstraße stärker geneigt ist; man meint, das Wasser laufe bergauf. An der ECO-Tafel steigen wir zwischen den Leitplanken hindurch in den Fichtenhochwald. Wir treffen wieder auf den Mühlbach, folgen diesem auf dem romantischen Waldpfad für ca. 650 m, bis wir im St. Georgengrund, dem mit 200 hm höchsten Punkt unserer Wanderung, angelangt sind. Wir überqueren den Lum- oder, wie er auch genannt wird, den Trum-Bach, steigen einige Treppenstufen hinauf und wenden uns oben auf der Forststraße nach rechts; unter uns liegt tief eingeschnitten der Trum-Bach. Leicht fallend führt uns der Weg zunächst durch eine lichte Schonung hinunter zurück nach Gieselwerder. Nach 700 m stoßen wir auf eine Weggabelung, der wir rechst folgen. Weiter geht es nach einem Linksbogen bergab bis zum Freilichtmuseum Mühlenplatz. Die weiträumige Ausstellung zeigt Mühlen, Schlösser, Burgen, Kirchen und ­historische Rathäuser im Maßstab 1:25 bzw. 1:40. Seit den ersten Modellen in 1969 ist die Anlage kontinuierlich gewachsen und inzwischen überregional bekannt. Wir überqueren nun die B80 und setzen auf der gegenüberliegenden Seite in der Weseraue unseren Weg fort. Am großzügig angelegten Grillplatz biegen wir rechts ab. An dieser Stelle informiert eine weitere ECO-Tafel über die Spitzenburg, die vermutlich um 1050 n. Chr. hier erbaut und 453 Jahre später endgültig zerstört wurde. Wir setzen unseren Rückweg in Richtung Ortszentrum fort. Nach 400 m, kurz nachdem wir den Lumbach überquert haben, biegen wir links in einen Fußgängerweg zur Weser ab. Wir folgen der Weserpromenade; an einem Rastplatz, der phantasievoll wie ein alter Weserkahn gestaltet ist, treffen wir auf die Krämerstraße. Hier informiert eine weitere ECO-Tafel über die Weser als Wasserstraße. Die Geschichte der Schifffahrt, der Schiffswerften sowie der Flößerei wird eindrucksvoll beschrieben. Wir verlassen die Krämerstraße nach 100 m und biegen rechts in den Steinweg ein. Hier treffen wir auf die Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr und das Weberei-Museum Kircher. Das Museum bietet eine Zeitreise durch die Weberei und Textilgeschichte von der Antike bis in die Neuzeit, eine Museumsdiele mit regelmäßigen Veranstaltungen sowie wechselnde Sonderausstellungen an. Weiter geht`s: An der Straße An der Laake halten wir uns links und biegen an der nächsten Abzweigung sofort wieder links ab zur Weser. An der Promenade angekommen, gehen wir unter der Weserbrücke hindurch, umrunden das Rathaus und erreichen wieder unseren Start- bzw. Zielpunkt am alten Burghof.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn bis Hann. Münden und von dort mit dem Bus Richtung: Gieselwerder Rathaus, Oberweser bis Haltestelle Gieselwerder Rathaus, Oberweser

Anfahrt

Von Kassel aus folgen Sie der B 3 (Frankfurter Straße) und biegen bei Simmershausen links ab auf die Rothwestener Straße. Nach ca. 20 km biegen Sie dann erneut links ab auf die Karlshafener Straße (An der B 80) und folgen dieser bis Gieselwerder. Von Holzminden aus folgen Sie der K 50 bis Neuhaus i.S. und biegen dort rechts ab auf die B 497 (Am Langenberg). In Schönhagen biegen Sie rechts ab auf die B 241 (Amelither Str.). In Neustadt biegen Sie dann links ab auf die L 551 (Neustadt) und folgen dieser bis Bodenfelde, wo Sie rechts abbiegen auf Kottenberg und der Uslarer Str. folgen. Nach ca. 1,5 km biegen Sie leicht rechts ab auf die Montanstraße und folgen der L 561. Nach ca. 4 km biegen Sie rechts ab auf die Brückenstraße nach Gieselwerder.

Parken

Parkplatz Rathaus Gieselwerder
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


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Schwierigkeit
leicht
Strecke
6,5 km
Dauer
2:49 h
Aufstieg
99 hm
Abstieg
99 hm
Rundtour kulturell / historisch

Statistik

: h
 km
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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