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Wanderung

Durch Hutewald und Reiherbachtal (Ni 2)

Wanderung · Weserbergland
Verantwortlich für diesen Inhalt
Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V. Explorers Choice 
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    Foto: Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V.
Karte / Durch Hutewald und Reiherbachtal (Ni 2)
0 200 400 600 m km 1 2 3 4 5 6 7 8 Schloss Nienover

8,5 km
3:00 h
175 hm
175 hm

Bitte beachten Sie, dass Hunde im Hutewald aus Sicherheitsgründen NICHT erlaubt sind.

outdooractive.com User
Autor
Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V.
Aktualisierung: 15.10.2018

Höchster Punkt
286 m
Tiefster Punkt
177 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Ausrüstung

festes Schuhwerk, Selbstverpflegung aus Rucksack, da keine Einkehrmöglichkeit während der Tour

Weitere Infos und Links

Solling-Vogler-Region im Weserbergland
Touristikzentrum
Lindenstraße 8
37603 Holzminden/ Neuhaus
Tel.: 05536/ 96097-0
info@solling-vogler-region.de
www.solling-vogler-region.de

Start

Parkplatz Amtsmühle/ Zehntscheune Nienover (177 m)
Koordinaten:
Geographisch
51.681038, 9.524915
UTM
32U 536291 5725693

Ziel

Parkplatz Amtsmühle/ Zehntscheune Nienover

Wegbeschreibung

Wir starten am ausgewiesenen Parkplatz unterhalb des Schlosses Nienover, unweit der Amtsmühle und der alten Zehntscheune, heute Wohnhaus Reiherbach. Der Weg führt uns zunächst links um den Schlossberg herum. Auf einem gut ausgebautem Wirtschaftsweg gehen wir, hin und wieder erkennen wir, nach rechts oben schauend, das Jagdschloss durch das lichte Blattwerk schimmern, in Richtung Carolinenteich. Links unten plätschert munter der Reiherbach. Kurz bevor wir den Teich erreichen, erstaunt auf der linken Seite ein alter durchbrochener Staudamm. Hier befand sich der historische Vorgänger des Carolinenteiches, der erst 1971 angelegt wurde. Direkt beim Teich stoßen wir auf eine Wegekreuzung. Eine Schautafel informiert uns über das Modellvorhaben Hutewald, ein in altdeutscher Schrift ausgeführter Wegstein weist auf die Reiherstraße bzw. das Reiherbachtal hin. Wir müssen uns nun entscheiden: Entweder wir nutzen rechts den Wirtschaftsweg und starten ins Reiherbachtal oder wir betreten links neben der Infotafel den Wald (Alternative A1) und nutzen den Waldweg hinauf zum oberen Südtor des Hutewaldes. Wir wählen die Reiherbachstraße längs des Reiherbaches, kommen an einer Freizeitanlage, die über eine Brücke rechts zu erreichen ist, vorbei und folgen dem naturbelassenen Bach, der von Schwarzerlen gesäumt, durch die von den Auerochsen und Exmoorponys genutzten Wiesen mäandert. Auch hier klären uns am Wegesrand stehende Tafeln über das Projekt auf. Nach ca. 1 km passieren wir ein Wildgatter; wir befinden uns nun mitten im Hutewald. Um Unfälle mit den Auerochsen zu vermeiden, besteht ein Hundeverbot; eine Tafel informiert über einen alternativen Weg. Wir bleiben im Reiherbachtal noch für ca. 400 m und verlassen dann die Reiherstraße; wir steigen links auf einem Waldpfad hinauf zum Südtor des Hutewaldreviers. Wenn wir Glück haben, entdecken wir die weidenden Ochsen im lichten Eichenwald. Am Tor angekommen – wir haben das Tor wieder gut verschlossen -, stoßen wir auf den von links herauskommenden Alternativweg (A1) und auf eine Waldstraße, der wir rechts weiter ansteigend folgen. Wir durchqueren alte, hochstämmige Buchenbestände, die das Licht freigeben für den urwaldhaften Nachwuchs am Boden. 500 m weiter treffen wir auf die Waldstraße, die links nach Wahmbeck führt. Wir wenden uns nach rechts, bleiben im lichten Buchenwald, der hin und wieder durch nachhaltige Eichenbestände abgelöst wird. Nach ca. 400 m erreichen wir eine weitere Wegegabelung, wir folgen dem Hinweis „Winnefeld“. Ab jetzt verläuft der Weg eben, wir wandern am Berghang unterhalb der Reiherhalbe entlang. Immer wieder geht der Blick durch die lichten Wälder hinunter ins ca. 100 m tiefer liegende Reiherbachtal. Nach ca. 1,5 km stößt eine Waldstraße von rechts auf unseren Weg; wir biegen auf diese ein und steigen ins Reihertal hinab. Rechter Hand sehen wir wieder die Einzäunung des Hutewaldes, links sind die Spätfolgen des Orkans Kyrill aus dem Jahre 2007 zu beobachten. Unten angekommen, wenden wir unsere Schritte nach rechts und wandern im romantischen Reiherbachtal abwärts. Wie erkennen, wie vor ca. 180 Jahren die Huteeichen in Reih und Glied gepflanzt wurden und werden durch Informationstafeln am Wegesrand über die spezielle Flora und Fauna des Hutewaldes aufgeklärt. Schon bald haben wir einen verträumt liegenden Tümpel und dahinter das Wildgatter des Hutewaldes erreicht. Wir sind wieder im Reich von Auerochs und Exmoorpony. Nach wenigen Metern passieren wir den links unten liegenden Reiherbachteich, beobachten, wie die Fischreiher aufsteigen und hören den Mittelspecht klagen. Bald gelangen wir wieder an die Wiesen des Hutewaldes. Hier verlassen wir beim Wildgitter, das wir bereits vor Stunden passiert hatten, wieder das Beweidungsgebiet. Wir gehen auf unserem Hinweg bis zum Freizeitgelände, das vor dem Carolinenteich liegt. Hier müssen wir entscheiden, ob wir lins abbiegend noch einen Abstecher (Alternativweg A2) hinauf zum Schloss Nienover, dem Gestüt und dem Mittelalterhaus machen wollen oder ob wir bequem auf dem schon bekannten Hinweg zurück zum Parkplatz wandern wollen. Wird die Schlossvariante gewählt, folgen wir links dem Weg, der nach ca. 100 m rechts in einem Hohlweg hinauf zum Schloss führt. Nach ca. 100 m taucht linker Hand das Mittelalterhaus auf; auf dem Gelände befand sich um 1200 eine Handelsstadt. Nach einer kurzen Besichtigung geht es am Tor eine Asphaltstraße rechts hinunter zu unserem Start- und Zielpunkt.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn bis Uslar und von dort mit dem Bus 214 Richtung Apfelstraße, Bodenfelde-Amelith bis Haltestelle Nienover Forsthaus, Solling

Anfahrt

Von Uslar aus ca. 10,5 km der B 241 folgen und dann links auf L 551 abbiegen. Anschließend rechts Richtung Schinkeltriftstraße abbiegen.

Von Holzminden auf der K 50 bis Neuhaus im Solling. Dort rechts abbiegen auf die B 497 und dieser bis Schönhagen folgen.  In  Schönhagen dann rechts abbiegen auf die B 241 und dieser ca. 3,5 km folgen. Anschließend links auf die L 551 abbiegen und nach ca. 1,5 km rechts Richtung Schinkeltriftstraße abbiegen.

Parken

Parkplatz Amtsmühle Nienover (unterhalb des Schlosses Nienover)
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


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Strecke
8,5 km
Dauer
3:00 h
Aufstieg
175 hm
Abstieg
175 hm
Rundtour botanische Highlights faunistische Highlights

Statistik

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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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