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Wanderung

Auf dem Kammweg zum Raabe-Turm (Hz 3)

Wanderung · Weserbergland
Verantwortlich für diesen Inhalt
Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V. Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Wilhelm-Raabe-Turm.
    / Wilhelm-Raabe-Turm.
    Foto: Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V., Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V.
  • /
    Foto: Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V., Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V.
  • /
    Foto: Barbara Deppe, Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V.
Karte / Auf dem Kammweg zum Raabe-Turm (Hz 3)
150 300 450 600 750 m km 1 2 3 4 5 Wilhelm Raabe-Aussichtsturm

Parkplatz Hüttenstraße (213 m) – Drei Kastanien (325 m) – unterm Großesohl (381 m) – Parkplatz Hüttenstraße
leicht
6 km
1:41 h
172 hm
169 hm
outdooractive.com User
Autor
Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V.
Aktualisierung: 01.03.2018

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Höchster Punkt
461 m
Tiefster Punkt
340 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Ausrüstung

festes Schuhwerk, evtl. Selbstverpflegung aus Rucksack

Weitere Infos und Links

Solling-Vogler-Region im Weserbergland
Touristikzentrum
Lindenstraße 8
37603 Holzminden/ Neuhaus
Tel.: 05536/ 96097-0
info@solling-vogler-region.de
www.solling-vogler-region.de

Start

Parkplatz Roter Fuchs (350 m)
Koordinaten:
Geographisch
51.943085, 9.699355
UTM
32U 548071 5754939

Ziel

Parkplatz Roter Fuchs

Wegbeschreibung

Wir starten vom Waldparkplatz Roter Fuchs, wählen die linke gut ausgebaute Forststraße, Ils-Kammweg genannt – auch der Ith-Hils-, der Wilhelm-Raabe- und der Europäische Fernwanderweg führen hier entlang – und wandern stetig steigend unterhalb des Tanzberges durch vorherrschende Fichtenbestände bergan. Hin und wieder geben links an der Abrisskante Schneisen in dem Fichtenhochwald den Blick frei über das Eschershäuser Becken bis hin zum Naturschutzgebiet Ithwiesen. Für ca. 1,4 km geht es hinauf bis zum Wilhelm-Raabe-Turm in 471 Metern Höhe; vom Startpunkt bis hier haben wir über 100 Höhenmeter überwunden und befinden uns nun auf dem höchsten Punkt unserer Rundwanderung. Der Aussichtsturm wurde 1909 vom Hils-Verein zu Ehren des Dichters Wilhelm Raabe auf dem Hilskamm errichtet; ein wuchtiger Gedenkstein am Fuße des Turmes erinnert an den Erzähler, der 1831 in Eschershausen geboren wurde. Wer mutig ist, sollte den 15 Meter hohen Turm besteigen, wir können aber auch in der Schutzhütte oder an den einzelnen Rastplätzen entspannen. Der in lichter Stahlfachwerkbauweise errichtete Aussichtsturm, dessen einzelne Platt formen und Treppenstufen aus Gitterrosten bestehen, die Treppen werden nur durch die Handläufe rechts und links abgesichert, erfordern sicheren Tritt und völlige Schwindelfreiheit. Oben angekommen belohnt ein herrlicher Rundblick auf die gegenüberliegenden Ithwiesen und das Leine- bzw. Weserbergland; bei gutem Wetter reicht die Sicht sogar hinüber bis zum Harzer Brocken. Gut erholt setzen wir unseren Weg auf dem Hilskamm fort. Blieben wir auf dem Kammweg, kämen wir ein kurzes Stück weiter zu der Bloßen Zelle, der mit 480 m höchsten Erhebung des Hils. Bereits seit dem 16. Jahrhundert wurde das Buchenholz der umgebenden Wälder als Brennmaterial geschlagen, um in der Glasherstellung in Grünenplan zum Heizen der Öfen eingesetzt zu werden. So entstanden riesige Heideflächen wie die Bloße Zelle, die heute jedoch wieder mit jungem Wald bedeckt ist. Wir verlassen knapp 300 m nach dem Aussichtsturm den Kammweg links und steigen auf naturnahem Waldweg durch jungen Fichten- und Lärchenwald hinunter zum Bohlweg; rechts führt der Waldweg, er trägt den Namen Kümmerliche Stiege, nach Grünenplan. Auf dem gut befestigten Bohlweg angekommen, halten wir uns links und wandern zunächst unterhalb des Großesohls , dann oberhalb des Rönnebergs auf nahezu ebener Strecke über 2 km am steilen Berghang durch ausgedehnte naturnahe Laub- und beeindruckende Fichtenwälder. Kurz bevor der Bohlweg endet, man hört bereits die Verkehrsgeräusche von der Landstraße L484, die Holzen und Grünenplan verbindet, treffen wir auf eine kleine Holzbrücke, die links ein Bachbett überquert. In unmittelbarer Nähe befindet sich ein gefasster Brunnen und ein Denkstein mit der Aufschrift „Friedrich Ahlbrecht, gest. 23.4.1976“. Wir treffen hier wieder auf den Wilhelm-Raabe-, den Ith-Hils- und auch den Europäischen Fernwanderweg, die von links oben durch den Fichtenwald herunterkommen und rechts weiter nach Holzen führen. Wir passieren die Brücke und steigen auf dem vielfach genutzten Weg hinauf zu unserem Start- bzw. Zielpunkt, dem Waldparkplatz Roter Fuchs.

Anfahrt

Von Holzminden über die B 64 bis Eschershausen. Von Hameln über die L 424 bis Bodenwerder-Halle. Dort weiter auf der B 240 bis Eschershausen. In Eschershausen über die Holzener Straße und Hilsstraße oder über die Mühlenbergstraße und Hilsstraße bis Holzen. Von Holzen weiter auf der Hilsstraße in Richtung Grünenplan bis Parkplatz Roter Fuchs.

Parken

Parkplatz Roter Fuchs
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


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Schwierigkeit
leicht
Strecke
6 km
Dauer
1:41 h
Aufstieg
172 hm
Abstieg
169 hm
Rundtour

Statistik

: h
 km
 Hm
 Hm
Höchster Punkt
 Hm
Tiefster Punkt
 Hm
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